Studien – und Praxisgruppe

Der stille Weg nach Hause – Achtsame Praxis für Körper, Herz und Nervensystem
Ankommen im gegenwärtigen Moment
Manchmal braucht es nur einen stillen Schritt. Einen Atemzug. Ein gemeinsames Sitzen. Einen Raum, in dem nichts geleistet werden muss.
Diese traumsensible Praxisgruppe lädt dazu ein, langsamer zu werden und dem eigenen Erleben mit Achtsamkeit und Mitgefühl zu begegnen. Inspiriert von der Tradition von Thich Nhat Hanh üben wir gemeinsam, im gegenwärtigen Moment anzukommen- im Körper, im Herzen und im Leben.
Ein Ort zum Durchatmen
Diese Praxisgruppe ist ein Ort, an dem du nichts darstellen musst. ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und einfach sein.
In einer kleinen achtsamen Gemeinschaft üben wir gemeinsam Meditation und Präsenz – inspiriert von der Tradition von Thich Nhat Hanh und getragen von einem tief durchdachten Konzept, das fachliches Wissen über Trauma und spirituelle Praxis einzigartig verbindet.
Die Abende sind ruhig, lebendig und zugleich offen für das, was gerade da ist. Wir gehen gemeinsam in der Natur, sitzen in Stille, singen Mantra, lauschen einem Impuls zum jeweiligen Thema und teilen uns in einem meditativen Gespräch mit.
Warum diese Gruppe anders ist
Viele Menschen suchen in Meditation, Achtsamkeit oder Spiritualität einen Weg zu mehr Frieden, Heilung und innerer Freiheit. Gleichzeitig machen besonders traumatisierte Menschen oft die Erfahrung, dass spirituelle Praxis nicht nur unterstützend wirkt, sondern auch Verunsicherung, Überforderung oder subtilen inneren Druck auslösen kann.
Denn nicht jede Form von Meditation ist für jedes Nervensystem zu jedem Zeitpunkt hilfreich.
Stille kann Dissoziation verstärken. Intensive Innenschau kann alte Schutzmechanismen aktivieren. Spirituelle Ideale wie „Loslassen“, „Nicht-Anhaften“ oder „einfach beobachten“ können ungewollt dazu führen, dass eigene Grenzen, Bedürfnisse oder traumatische Dynamiken übergangen werden.
Diese Praxisgruppe entstand aus einer tiefen Auseinandersetzung mit genau diesem Spannungsfeld.
Die Achtsamkeitspraxis in der Tradition von Thich Nhat Hanh wird hier bewusst mit Wissen über Trauma, Nervensystemregulation und innere Schutzmechanismen verbunden. Erfahrungen mit Fight, Flight, Freese, Dissoziation oder innerer Übererregung werden nicht als „Störung der Meditation“ betrachtet, sondern als verständliche Reaktionen eines intelligenten Nervensystems.
Dadurch entsteht eine spirituelle Praxis, die nicht auf Selbstoptimierung oder spirituelle Leistung ausgerichtet ist, sondern auf Sicherheit, Verkörperung, Mitgefühl und achtsamen Kontakt.
Die Gruppe lädt dazu ein, Meditation in einem menschlichen, geerdeten und traumsensiblen Rahmen zu erfahren – in einem Tempo, das innere Grenzen respektiert und echte Präsenz wachsen lässt.
Du bist willkommen – genau so, wie du bist.
Wenn Du Dich für diese Arbeit interessierst, melde Dich gerne zu einem unverbindlichen Informationsgespräch per Telefon, persönlich oder in einem Zoom-Meeting unter
Festnetz 0241 – 538093071, Mobil 0176-2333-8027
Es gibt immer wieder Gästeabende, wo Du einmal unverbindlich teilnehmen kannst. Wenn Du daran interessiert bist, melde Dich gerne. Dann wirst du eingeladen, sobald der nächste Termin feststeht.
Achtsame Grüße, Ihre Claudia Iseler, Wachstum aus der Stille, Aachen
