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Claudia Iseler

Wachstum aus der Stille

  • Heilpraktikerin Psychotherapie
  • Traumatherapie
  • Traumasensible Paartherapie
  • Psychotherapie IFS – systemische Arbeit mit inneren Anteilen
  • Botschafterin für Trauma und Traumaheilung
  • Mystikerin
  • Seelsorgerin (nichtkonfessionell)
  • Spirituelle Begleitung
  • Sanghaleitung
  • Coaching
  • Trauerbegleitung

Jahrgang 1956,  48 Jahre Berufserfahrung in der Arbeit mit Menschen einzeln und in Gruppen. Mutter von 3 erwachsenen Kindern und Großmutter von 7 Enkelkindern. In fester Partnerschaft seit 2003, verheiatet.

Über mich

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in therapeutischen, spirituellen und gemeinschaftlichen Prozessen. Meine Arbeit ist aus einem tiefen persönlichen Weg entstanden — aus der Erfahrung von Trauma, Heilung, Meditation, Beziehung und der Suche nach einer Spiritualität, die wirklich im Leben verankert ist.

Schon früh in meinem Leben machte ich intensive Erfahrungen mit Trauma, Gewalt und spirituellem Missbrauch. Psychotherapie wurde für mich deshalb zunächst nicht Beruf, sondern Rettung und tiefgreifende menschliche Erfahrung. Als junge Frau begann ich selbst eine Psychotherapie und war zutiefst berührt davon, wie heilsam bewusste Beziehung, Verständnis und innere Prozessarbeit sein können.

Damals entstand in mir der Gedanke:
„Psychotherapie kann alles.“

Ich begann, psychotherapeutische Verfahren zu erlernen und mich umfassend weiterzubilden — unter anderem in Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers, Individualpsychologie nach Adler, Internal Family Systems, polyvagal informierter Traumatherapie und traumasensibler Prozessbegleitung.

In meiner Arbeit mit schwer traumatisierten Frauen, die von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen waren, begegnete mir immer wieder eine tiefe spirituelle Sehnsucht. Viele dieser Frauen begannen zu beten oder suchten in Spiritualität eine Ressource, die ihnen half, innerlich zu überleben und Sinn zu finden.

Auch in mir selbst gab es diese Sehnsucht — und gleichzeitig große Vorsicht, weil meine eigene Geschichte auch spirituellen Missbrauch beinhaltete.

Obwohl ich bereits lange meditierte, veränderte die Begegnung mit Thich Nhat Hanh und der Tradition von Plum Village mein Leben tiefgreifend. Nach meinem ersten zweiwöchigen Retreat war ich überwältigt von der Erfahrung einer achtsamen, verkörperten und zugleich zutiefst menschlichen Spiritualität.

Damals dachte ich:
„Spiritualität kann alles.“

In den folgenden Jahren praktizierte ich intensiv in Plum Village und später im Waldbröler Kloster der Intersein/ Plum-Village-Tradition. Dort lebte und praktizierte ich schließlich drei Jahre lang, arbeitete dort, unterrichtete und studierte angewandten Buddhismus und angewandte Ethik.

Diese Zeit war zugleich heilsam und ernüchternd. Ich konnte viele eigene Traumatisierungen bearbeiten — und begann gleichzeitig immer deutlicher zu erkennen, dass spirituelle Praxis nicht automatisch heilsam ist. Besonders traumatisierte Menschen können durch Meditation und Spiritualität auch überfordert werden, dissoziieren oder subtil ihre eigenen Grenzen verlieren, wenn Trauma- und Nervensystemdynamiken nicht verstanden werden.

Aus dieser Erkenntnis entstand mein heutiger Weg:
die Verbindung von Psychotherapie, Trauma-Verständnis und spiritueller Praxis.

Seit 2013 entwickle und begleite ich entsprechende Konzepte für Einzelbegleitung, Traumatherapie, Paartherapie, Supervision und Gruppenarbeit.

Ich verstehe mich dabei nicht nur als Therapeutin oder Lehrerin, sondern auch als Mitpraktizierende, Raumhalterin und Begleiterin für innere und spirituelle Prozesse.

Im Zentrum meiner Arbeit stehen:
Verbundenheit mit sich selbst und anderen,
heilsame Beziehung,
Authentizität,
Mitgefühl,
Sicherheit,
Verkörperung,
Tiefe, Humor und Gemeinschaft.

Besonders wichtig ist mir eine Form von Achtsamkeit, die nicht leistungsorientiert ist und Menschen nicht über ihre Grenzen bringt. Ich arbeite trauma- und nervensystemsensibel und integriere Wissen über Fight, Flight, Freeze, Dissoziation und Schutzmechanismen in spirituelle Praxis und therapeutische Begleitung.

Meine spirituelle Ausrichtung ist stark geprägt durch 28 Jahre Praxis in der Tradition von Thich Nhat Hanh. Gleichzeitig verstehe ich Spiritualität nicht konfessionell. Für mich ist Spiritualität keine Ideologie und kein Glaubenssystem, sondern eine natürliche menschliche Fähigkeit zu Präsenz, Verbundenheit, Mitgefühl und lebendigem Bewusstsein. 

Oder anders gesagt:
Wenn wir wirklich in tiefen Kontakt mit uns selbst kommen, berühren wir oft auch etwas Heiliges in uns.

Menschen beschreiben meine Arbeit häufig als fachlich fundiert, transparent, warmherzig und tief. Besonders geschätzt wird die Verbindung aus therapeutischem Know-how, eigener spiritueller Praxis und der Fähigkeit, einen sicheren, liebevollen und authentischen Raum zu halten — auch für komplexe traumatische Prozesse und Beziehungsthemen. 

Warum meine Arbeit anders ist

Viele Menschen kommen zu mir, nachdem sie bereits vieles versucht haben — Psychotherapie, Meditation, spirituelle Praxis, Selbsterfahrung oder Paararbeit. Oft haben sie dabei wertvolle Erfahrungen gemacht. Und gleichzeitig bleibt etwas ungelöst:

Sie fühlen sich trotz aller inneren Arbeit nicht wirklich sicher.
Nicht wirklich verbunden.
Nicht wirklich angekommen in sich selbst.

Nicht in der Tiefe verstanden, gesehen und gefühlt, in der sie leid erlebt haben.

Besonders traumatisierte Menschen erleben häufig ein Spannungsfeld, das in vielen therapeutischen oder spirituellen Kontexten nicht ausreichend verstanden wird:

Psychotherapie arbeitet oft zu wenig mit Spiritualität, Sinn, Bewusstsein und innerer Verbundenheit.
Spirituelle Praxis wiederum berücksichtigt häufig zu wenig die Auswirkungen von Trauma auf Körper, Nervensystem, Beziehung und Selbstwahrnehmung.

Genau an dieser Schnittstelle liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit.

Ich verbinde seit vielen Jahren Psychotherapie, Trauma-Verständnis, Nervensystemarbeit und spirituelle Praxis miteinander — geprägt durch umfassende therapeutische Weiterbildung, jahrzehntelange Meditationserfahrung und 28 Jahre Praxis in der Tradition von Thich Nhat Hanh.

Meine Arbeit basiert auf einer tiefen Erfahrung:
Spiritualität und Ethik sind nichts, das Menschen von außen beigebracht werden muss. Sie gehören zu unserem Menschsein selbst.

Wenn Menschen in einen achtsamen, sicheren und verkörperten Kontakt mit sich selbst kommen, begegnen sie oft ganz natürlich Qualitäten wie Mitgefühl, Verbundenheit, Wahrhaftigkeit, Lebendigkeit und innerer Verantwortung.

Deshalb verstehe ich Spiritualität nicht konfessionell und nicht als Glaubenssystem. Für mich ist Spiritualität eine natürliche menschliche Fähigkeit, in Beziehung zu sein:
mit sich selbst,
mit anderen,
mit dem Leben.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied meiner Arbeit liegt in meinem Verständnis von Trauma und Gegenwärtigkeit.

In Teilen der klassischen Achtsamkeitspraxis wird Trauma manchmal vor allem als Vergangenheit betrachtet — mit der Vorstellung, dass Leiden sich auflöst, wenn wir vollständig im gegenwärtigen Augenblick ankommen.

Meine Erfahrung ist differenzierter.

Trauma ist nicht einfach vergangen.
Trauma ist eingefrorene Vergangenheit im Nervensystem.
Und deshalb ist Trauma oft Teil dessen, was im gegenwärtigen Moment tatsächlich erlebt wird.

Menschen erleben dies beispielsweise als plötzliche Angst, Erstarrung, Anpassung, innere Übererregung, Dissoziation oder tiefe Scham — oft ohne zu verstehen, dass darin vergangene Erfahrungen im Hier und Jetzt weiterwirken.

Deshalb bedeutet Gegenwärtigkeit in meiner Arbeit nicht, sich von Trauma „weg zu meditieren“.
Sondern dem, was im gegenwärtigen Augenblick tatsächlich da ist — auch den traumatischen Spuren im Körper und Nervensystem — achtsam, sicher und mit Mitgefühl zu begegnen.

Dadurch verändert sich auch die spirituelle Praxis selbst:
Achtsamkeit wird nicht zu einer subtilen Form von Selbstüberforderung oder innerem Wegdrücken, sondern zu einem Weg von Verkörperung, Beziehung und heilsamem Kontakt.

Menschen beschreiben meine Arbeit häufig als ungewöhnliche Verbindung von:
fachlicher Tiefe,
spiritueller Erfahrung,
Klarheit,
Wärme,
Authentizität
und menschlicher Präsenz.

Ich halte Räume, in denen sowohl Trauma als auch Spiritualität ernst genommen werden — ohne Dogmatismus, ohne spirituellen Druck und ohne die Komplexität menschlicher Erfahrungen zu vereinfachen.

Denn ich glaube:
Heilung geschieht selten durch Methoden allein.
Sondern dort, wo bewusste Präsenz, sichere Beziehung und echtes Mitgefühl erfahrbar werden.

Berufserfahrung

  • 47 Jahre Arbeit mit und für Menschen
  • Heilpraktikerin Psychotherapie seit 2005 – Psychotherapie und Coaching
  • 10 Jahre Retreatleitung
  • Kleine Heilungsgruppen individuelles, kollektives Trauma, transgenerationales Trauma
  • 10 jährige berufliche Selbstständigkeit im Anleiten und Begleitung von Gruppen für psychische Gesundheit durch Achtsamkeitsmeditation, Glück, angewandte Ethik, angewandten Buddhismus und Transformation; QiGong, TraumaQiGong.
  • 25 Jahre Pionierin in verschiedenen Institutionen in Deutschland und Belgien mit psychosozialen und psychotherapeutischen Interventionen bei schwer traumatisierten Menschen durch häusliche und sexualisierte Gewalt
  • 25 Jahre  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge, Workshops und Fortbildung im Bereich häusliche Gewalt und sexualisierte Gewalt
  • Freie Trauungen seit 1998
  • Individuelle Zeremonien für Geburtstage, Jubiläen, Trauerfeiern u.v.m
  • Zeremonien für Bewusstheit über unsere Verbindung mit den Rhythmen der Natur in Ko-Kreation mit „Natur erleben“ als Kreativ-Kollektiv „Natur und Rhythmus für Jahreszeitenfeste“

QM durch kontinuierliche Weiterbildung, Supervision, „Healing the Healer“, Retreats und intensive eigene Meditationspraxis