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Traumasensible Paartherapie

Viele Paare wissen, dass Trauma eine Rolle spielt. Sie wissen nur nicht, wie genau. Ich helfe ihnen zu verstehen, wie die Traumafolgen beider Partnerin/ Partner miteinander kollidieren und wie daraus wieder Verbindung entstehen kann.

Foto: Rosa Engel

Warum schaffen wir es nicht, obwohl wir uns lieben?Vielleicht stellen Sie sich immer wieder dieselben Fragen:

  • Warum kommen wir da nicht raus?
  • Warum endet jedes Gespräch irgendwann gleich
  • Warum erreichen wir uns nicht mehr?
  • Warum schaffen wir es nicht, obwohl wir uns lieben?

Vielleicht bemühen Sie sich beide. Sie reden, erklären, diskutieren, versuchen einander zu verstehen – und verlieren dennoch immer wieder die Verbindung zueinander. Viele Paare spüren, dass hinter ihren Konflikten mehr steckt als unterschiedliche Meinungen oder Kommunikationsprobleme. Sie ahnen, dass etwas Tieferes zwischen ihnen wirkt. Etwas, das sie immer wieder in dieselben Muster führt, obwohl sie sich eigentlich Nähe, Verständnis und Verbundenheit wünschen.

Genau dort setzt meine traumasensible Paartherapie an.

Wenn Kommunikation allein nicht ausreicht

Viele Paare kommen zu mir, weil sie glauben, ein Kommunikationsproblem zu haben. Sie haben unzählige Gespräche geführt, Kommunikationsmethoden ausprobiert und sich bemüht, Konflikte vernünftig zu lösen. Nach meiner Erfahrung liegt die Ursache jedoch oft tiefer. Wenn wir uns bedroht, nicht gesehen, zurückgewiesen oder allein fühlen, reagiert unser Nervensystem häufig schneller als unser Verstand. Dann kämpfen wir, ziehen uns zurück, werden hart, klammern, schweigen oder verlieren den Kontakt zu uns selbst.

In solchen Momenten begegnen sich nicht nur zwei Partner. Es begegnen sich auch die Verletzungen, Ängste, Bindungsmuster und Schutzstrategien, die beide Menschen im Laufe ihres Lebens entwickelt haben. Viele Paare wissen bereits, dass Trauma oder frühe Verletzungen in ihren Konflikten eine Rolle spielen. Sie wissen jedoch oft nicht, wie genau.

Ich unterstütze Sie dabei, zu verstehen, wie die Traumafolgen, Bindungsmuster und Schutzmechanismen beider Partner miteinander in Wechselwirkung treten – und wie daraus wieder Verbindung entstehen kann.

Mein Ansatz

Traumasensible Paartherapie bedeutet für mich, nicht nur auf das zu schauen, worüber gestritten wird, sondern auf die tieferen Dynamiken, die darunter wirken. Gemeinsam erforschen wir, welche Muster sich zwischen Ihnen entfalten, welche Schutzmechanismen aktiv werden und welche Bedürfnisse und Verletzungen darunter verborgen liegen.

Dabei geht es nicht um Schuld. Es geht um Verstehen.

Wenn sichtbar wird, was in jedem von Ihnen geschieht und wie sich Ihre jeweiligen Schutzstrategien gegenseitig beeinflussen, entsteht häufig etwas sehr Kostbares:

  • Mitgefühl.
  • Mitgefühl für sich selbst.
  • Mitgefühl für den anderen Menschen.
  • Und Mitgefühl für die Beziehung.

Eine Frage begleitet unsere gemeinsame Arbeit dabei immer wieder:

Wie kann ich für meinen Partner oder meine Partnerin ein sicherer Ort werden?

Nicht indem ich perfekt bin. Nicht indem ich alle Bedürfnisse erfülle. Sondern indem ich lerne, die innere Welt meines Gegenübers besser zu verstehen und auf eine Weise zu begegnen, die Sicherheit, Vertrauen und Verbindung fördert.

Aus diesem Verständnis können neue Wege entstehen – hin zu mehr Sicherheit, Vertrauen, emotionaler Verbundenheit. Oft wächst daraus auch etwas, das viele Paare lange vermisst haben: die Freude daran, miteinander zu sein, die Leichtigkeit des Miteinanders und das Gefühl, sich wieder gerne nahe zu sein. 

Erfahrung und Kompetenz

Seit 1977 begleite ich Menschen in therapeutischen Prozessen. Viele Jahre arbeite ich als Traumatherapeutin in eigener Praxis sowie als traumasensible Paartherapeutin. In meine Arbeit fließen unter anderem Weiterbildungen ein in:

  • Individualpsychologischer Paarbegleitung
  • Internal Family Systems (IFS)
  • Traumatherapeutischen Ansätzen von Peter Levine, Deb Dana, Marianne Bentzen, Thomas Hübl, Gabor Maté und Woltemade Hartmann
  • Paartherapeutischen Konzepten von Terry Real und Thomas Hübl
  • Buddhistischer Psychologie und Achtsamkeitspraxis nach Thich Nhat Hanh
  • Studium angewandte Ethik

Aus diesen Erfahrungen habe ich ein eigenes therapeutisches Konzept entwickelt, das Paartherapie, Traumatherapie, Bindungsarbeit, Nervensystemregulation und achtsame Beziehungsgestaltung miteinander verbindet.

Ablauf der Begleitung

Die Paartherapie findet in der Regel alle zwei Wochen statt. Eine Sitzung dauert zwei Stunden. Dieser zeitliche Rahmen ermöglicht es, tiefer zu arbeiten und nachhaltige Veränderungen anzustoßen.

Zusätzlich biete ich Intensivtage an:

  • Zwei Tage mit jeweils vier Stunden gemeinsamer Arbeit
  • Besonders geeignet für komplexe Themen oder größere Beziehungskrisen

Ich arbeite bevorzugt in Präsenz, begleite Paare auf Wunsch jedoch auch online. Viele Paare erleben bereits nach ein  bis zwei Sitzungen erste Erleichterung und ein tieferes Verständnis füreinander. Nach etwa zehn Sitzungen zeigen sich häufig deutliche Veränderungen in Verbundenheit, Sicherheit und Beziehungsgestaltung.

Wenn bei einem oder beiden Partnern tiefere Traumafolgen bestehen, können ergänzende Einzelsitzungen sinnvoll sein. 

Honorar

120 Euro pro Stunde.

Eine Investition in Ihre Beziehung

Eine erfüllte Partnerschaft entsteht nicht zufällig. Sie wächst durch Verständnis, Bewusstheit, gegenseitige Verantwortung und die Bereitschaft, gemeinsam zu lernen und zu wachsen. Paartherapie ist deshalb nicht nur eine Unterstützung in Krisenzeiten. Sie kann auch ein bewusster Schritt sein, die eigene Beziehung zu vertiefen und zu einem Ort von Vertrauen, Sicherheit und lebendiger Verbundenheit werden zu lassen.

Ich begleite Sie gerne auf diesem Weg. 

Kontakt: 

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme. 

  • Mobil 0176-2333-8027
  • Festnetz: 0241 – 538093071
  • Adresse: Harscampstrasse 8, 52062 Aachen