Studien – und Praxisgruppe

Studien – und Praxisgruppe

Diese wöchentlich stattfindende traumasensible Studien – und Praxisgruppe (montags 19-21:30 Uhr) ist eine Einladung an Sie, mit mir und anderen gemeinsam durch das Leben auf einem spirituellen Weg von Liebe und Bewusstheit zu gehen.  Liebe zu sich selbst und anderen. Bewusstheit für Sie selbst, für Ihr wahres Selbst. Diese Gruppe ist ein Raum für Sie, für Ihre innige Beziehung mit Ihnen selbst  und für Antworten auf die wesentlichen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Was in mir will leben, und wie sorge ich dafür? Was ist der Sinn meines Daseins? Wie kann ich mich in meinem wahren Selbst jenseits von Projektionen erfahren? Wie kann ich mein Potential in innerem Frieden und Klarheit und zum Wohle aller leben? Wie kann ich in wahrer Verbundenheit mit mir selbst und anderen Menschen leben? Wie gehe ich achtsam mit meinen Schattenseiten um? Wie heile ich selbstverantwortlich, was in mir verwundet ist?

Sicherer Raum

Diese Gruppe ist ein Erfahrungsraum, in dem wir jedes Mal mehr in diese Antworten hineinwachsen. Meine Intention für diese Gruppe ist Fürsorge für andere. Diese Fürsorge konkretisiert sich dadurch, dass ich einen sicheren  (gemeinschaftlich geistig-seelischen) Raum öffne und halte: einen Raum, in dem Heilung durch Wiederherstellung von Verbundenheit mit sich selbst und anderen geschehen kann. In dem das Licht der Achtsamkeit auf all das leuchten kann, was noch im Dunkeln in uns existiert. Zu diesen selbstverantwortlichen Heilungsprozessen gehören auch Glück, die Entwicklung von Glücksfähigkeit, Aufwachprozesse und anderes spirituelles Wachstum. Sehr tief ausgedrückt: Räume,  in die sich das Heilige, der göttliche Funke, der jedem Menschen von Geburt an innewohnt, hineinentfalten kann und darin immer wieder lebendig Teil des Bewusstseins werden kann.

Gruppe als Labor

Diese Gruppe ist eine Art „Labor“. Unter besonderen Bedingungen üben wir,  bestimmte Meditationen, alte Weisheitslehren und Kommunikationsmethoden anzuwenden, um mit sich selbst und mit anderen neue heilsame Erfahrungen zu machen. Diese sind  Referenzerfahrungen. Auf deren Basis können neue Formen von emotionalem und sozialem Umgang mit sich selbst und anderen wachsen. Dabei sind wir einander fortwährend Inspiration an Weisheit und geteilter tiefer Selbst-Erfahrung. 

Sangha

Unsere Studien – und Praxisgruppe nennen wir Sangha – ein Wort aus dem Sanskrit, das eine Bezeichnung für eine Gemeinschaft mit einer spirituellen Praxis ist. Dort lernen und üben wir  theoretisch und praktisch die  Umsetzung von alten und modernen Weisheitslehren und moderner nicht konfessioneller Spiritueller Praxis im Alltag. Die Wurzel unserer Sangha ist die Plum Village Tradition und die Lehren des Ven. Thich Nhat Hanh, Zen Meister, Dichter, Friedensaktivist und Klimaaktivist. 

Ablauf

An einem Sanghaabend gibt es einen kurzen Impulsvortrag, spezifische Meditationen (z. B. stille Sitzmeditation, geführte Sitzmeditation, Gehmeditation in der Natur und Sharing-Praxis) sowie kleine Rituale, Zeremonien und Mantrasingen. Dabei ist die „Praxis auf dem Marktplatz“, die spirituelle Praxis im Alltag, unser Fokus. Unter meiner Leitung fließen zu dieser spirituellen Praxis der Plum Village Tradition noch viele weitere Aspekte aus den modernen Wissenschaften wie Psychologie, positive Psychologie, Neuropsychologie, Neurobiologie, Traumaheilung, Erkenntnisse aus der Glücksforschung, Co-Kreatives Arbeiten, Theorie U nach Otto Scharmer und vieles mehr. Diese Gruppe arbeitet ganz ausdrücklich traumainformiert und traumasensibel. Die Gruppe ist kein Ersatz für medizinische, traumatherapeutische oder psychotherapeutische Behandlung. 

Gruppe mit gegenseitigem Commitment

Wir üben und lernen miteinander, um die Beziehung zu uns selbst, zu unserer Familie, der Partnerschaft, Freundschaft und am Arbeitsplatz mit Bewusstheit, Achtsamkeit, innerem Frieden, Gelassenheit und Liebe zu gestalten . Wir begleiten einander kontinuierlich in unseren Wachstumsprozessen. Die Gruppe findet wöchentlich statt. Die Teilnehmer*innen machen ein Commitment mit sich selbst zur regelmäßigen Anwesenheit. Damit stärken wir  das Vertrauen in die Gruppe und schaffen Raum für selbstverantwortlichen Umgang mit den eigenen Widerständen für Wachstum – falls die überhaupt auftauchen. Das Commitment macht uns eine kraftvolle gemeinsame Arbeit möglich.

Fähigkeit zu Präsenz

Die Fähigkeit zur Präsenz, Meditation, Kontemplation und heilsamer Kommunikation ist ein Kern unserer Übung. Dabei legen wir Wert auf die Verankerung all unserer gemeinsamen Aktivität im Körper. Im Körper verwurzelt, im Bewusstsein unserer Basis, schulen wir unsere Bewusstheit auf die Präsenz in der Gefühls – und Gedankenwelt. Indem wir uns mit uns selbst tief verbinden, erschaffen wir ungeahnte Fähigkeiten der Verbundenheit mit anderen und mit der Natur. Das stärkt unsere Fähigkeit zu Glück. 

Kommunikation – achtsam und transparent

Wir legen besonderes Augenmerk auf Theorie und Praxis einer heilsame Kommunikation. Wir reflektieren und üben unsere eigene Kommunikation auf dem Hintergrund verschiedener Kommunikationsmodelle -rechtshemisphärische Kommunikation (auf andere und sich selbst eingestimmte Kommunikation),  Achtsame Kommunikation nach Thich Nhat Hanh, Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, Transparente Kommunikation nach Thomas Hübl und weitere. Da eine unheilsame Kommunikation weit verbreitet ist und ungelöste Konflikte zu einem großen Teil von Leiden und Unglücklichsein in unserer Kultur beitragen, gehört das ausführliche Studium und Praxis von Konfliktlösungs – und Mediationsmodellen und das Lösen von Konflikten zu den Grundlagen unserer Gemeinschaft. 

Die Teilnehmenden bestimmen die Studien – und Übungs-Themen

Im Sharing = meditativen Gespräch  werden die Bereiche deutlich, die eine eingehendere Beschäftigung durch entsprechende Impulse und passende Meditationen benötigen. Diese werden von mir jede Woche für die darauffolgende Woche aufgegriffen. Daneben sind die persönlichen Themenwünsche der Teilnehmenden ausdrücklich erwünscht und willkommen, denn sie machen das Gruppengeschehen besonders lebendig. 

Gemeinsames Kunstprojekt

Diese Gruppe lebt von den Beiträgen von allen. Damit sind neben einem finanziellen Beitrag (s. u.) vor allem Beiträge der regelmäßigen Teilnahme i. S. des Commitments (s. o.), sorgfältige Anwendung Übung der unterrichteten spirituellen Praxis, Einbringen von eigenen Themen und einer eigenen spirituellen Praxis im Alltag gemeint. Sie ist also ein gemeinsames Kunstprojekt der „wahren“ Achtsamkeit (Thich Nhat Hanh nannte das, was er unterrichtete, „wahre Achtsamkeit“. Damit meint er eine spirituelle Praxis der Achtsamkeit, die die Anwendung der dieser Achtsamkeit innewohnenden Ethik mit einschließt).  Dabei üben wir die „Kunst, achtsam zu leben“.

Diese Gruppe ist keine Dienstleistung – das ist allenfalls die Zeit von ca. 3 Stunden, die ich für Leitung und Auf-und Abbau der Veranstaltung benötige und ist mit der Mindestspende (s. u.) abgedeckt. Meine spirituelle Arbeit für die Gruppe ist mein Beitrag für dieses Kunstprojekt, der – wenn er für Sie hilfreich ist und Sie mich und meine Arbeit unterstützen möchten – von einer zusätzlichen freiwilligen Spende von Ihnen getragen werden kann. 

Das sagen die Teilnehmenden

„Ich genieße diese besondere Verbundenheit mit den anderen in der Gruppe und auch mit mir selbst. Diese Verbundenheit ist für mich eine Referenzerfahrung, die ich in meinen Alltag trage.“ „Die Gruppe ist für mich ein Anker in meinem Alltag“. „Diese Gruppe ist ein heilsamer Raum. Es geschieht absichtslose Heilung“. „Ich fühle mich sehr wohl und geborgen in der Gruppe“. „Ich fühle mich so berührt von dem schönen Raum.“ „Erst war ich misstrauisch und hatte Angst, das ist eine Sekte. Aber mir wurde schnell klar, dass es hier um mich geht und darum, dass ich mein Leben achtsamer leben kann.“ „Hier komme ich zu mir selbst nach Hause“. „In mir entsteht ein großer Raum, in dem alles, was mich im Alltag beschwert, plötzlich gehalten ist und sich verwandeln kann. Das tut so gut!“ „Die Gruppe gibt mir Mut, Stabilität und Zutrauen, meinen Alltag immer besser und gelassener zu bewältigen“. 

Kosten: 

Wir üben Dana, d. h. die Praxis der Großzügigkeit. Das bedeutet, als Teilnehmende für ein Gleichgewicht zu  sorgen zwischen dem, was Sie in Großzügigkeit erhalten mit dem, was Sie mir geben möchten. Die Höhe der Spende wird nach eigenem Ermessen und völlig freiwillig geschenkt. Der Mindestspendenbeitrag ist 20 Euro pro Abend, der 3 Stunden meiner Zeit, Kissen, Matten, Raum und Raumpflege, Tee, Reinigung, Blumen, Kerzen, technische Ausstattung, Weiterbildung, Supervision usw.  abdeckt. 

Kontakt:

Wenn Sie sich für diese Arbeit interessieren, melden Sie sich gerne zu einem unverbindlichen Informationsgespräch per Telefon, persönlich oder in einem Zoom-Meeting unter

info@claudia-iseler.eu  Mobil 0176-2333-8027

Die Gruppe findet montags von 19 – 21:30 statt. 

Achtsame Grüße, Ihre Claudia Iseler